Impfen? Was ist wichtig.....

Heute ein schwieriges und oft bestrittenes Thema "Impfungen". Warum gibt es überhaupt so viel Skepsis gegenüber Impfungen? Die eine Seite der Impfbefürworter sagt :" Ganz klar, ohne Impfungen hätten wir sehr viele Infektionskrankheiten mehr!" Die andere Seite sagt:" Impfen macht krank, hat erhebliche Nebenwirkungen!"

Was ist nun das beste für meinen Liebling, fragt sich mit Recht, jeder Tierbesitzer. Ich möchte mich hier auf keine Seite schlagen, dass liegt mir fern, sondern einfach mal etwas das Thema anleuchten zwecks Pro und Contra. Ich denke es ist ein Mittelweg aus Beidem.....

Es herrscht in Deutschland keine Impfpflicht, das nur vorweg, aber die Angst vor Krankheit ist und bleibt in unserem Denken manifestiert....
Die andere Seite ist, selbst wenn ich nicht impfen möchte, bleiben mir viele Türen verschlossen, eine Reise ins Ausland mit Hund gehört genauso dazu, wie Hundevereine und Hundepensionen und vieles mehr.

Jährliche Impfungen sind Ausnahmslos nicht mehr zeitgemäß! Das steht sogar in der "Leitlinie" der Ständigen Impfkommission Vet. Manche Tierärzte schicken , trotz alledem, immer noch jährliche Impfkärtchen an die Besitzer raus.

Die medizinische Kleintierklinik der Ludwigs-Maximiliam-Universität München (LMU). Sie folgen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet.), empfehlen aber die Core Impfstoffe ( sogenannte Pflichtimpfstoffe) nach der Grundimmunisierung alle drei Jahre zur Nachimpfung.Zu den Coreimpfstoffen gehört Staupe, Pavovirose, Leptospirose, HCC und Tollwut!Die üblicherweise 7-8 fach Impfstoffe sind zu vernachlässigen!
Diese Impfempfehlung würde ich jedem TA mitbringen, der immer noch jährlich impfen will, weil der Hersteller der Pharmaindustrie es so empfiehlt....Es ist das Geld des Herstellers, wenn wir immer noch jährlich impfen, was mehr wird.

Zu den Core-Impfungen gibt es konkrete Anleitungen zeitlichen Anwendung, sowie für die Grundimmunisierung - Wiederholungsimpfung
" Grundimmunisierung " gelten alle Impfungen in den ersten 2 Lebensjahren
8. Lebenswoche. Parvovirose, Staupe, Leptospirose,(HCC)
12.Lebenswoche:Parvovirose, Staupe, Leptospirose,(HCC), (Tollwut)
16.Lebenswoche: Parvovirose, Staupe
15 Monate :Parvovirose, Staupe, Leptospirose,(HCC), (ggf.Tollwut)

Parvovirose, Staupe, HCC
Nach der Grundimmunisierung sind Wiederholungsimpfungen in dreijährigen Rythmus nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausreichend.
(Quelle: Leitlinie zur Impfung von Kleintieren der StKo Vet vom 03.03.2017)

Wird ein erwachsener Hund erstmalig geimpft , braucht er keine Auffrischung nach 4 Wochen. Eine einmalige Impfung reicht für eine Immunantwort!

Leptospirose, diese werden durch Bakterien verursacht. Impfungen gegen bakterielle Erreger haben eine viel kürzere Wirkungsdauer und haben nur gegen 4 Serogruppen eine Antwort haben, somit bleibt der Hund nicht abgedeckt. Außerdem gehört diese Impfung zu den schlecht verträglichsten.
Die Zahl der Leptospirosefälle in DE liegt derzeit unter 20 Hunden im Jahr. Ein besserer Schutz wäre, den Hund nicht aus kontaminierten Pfützen trinken zu lassen und sie keine Mäuse und Nager fressen zu lassen, die diese Bakterien in sich tragen.

Was mir immer nicht in den Kopf möchte, warum Menschen einen Impfabstand von 10 Jahren bei Hepatitis ( außer Grippeschutzimpfung, weil sich die Viren ständig ändern.....)haben und Tiere oft jährlich geimpft werden sollen. Haben Tiere nicht auch ein ganz normales Immungedächtnis? Doch haben sie!

Wenn geimpft wird, muss der Hund Gesund sein. Ich habe ab und an erlebt, dass alte und kranke Tiere geimpft wurden, weil es erledigt werden muss.

Warum debattieren wir nun um die kleine Spritze mit dem Impfstoff? Es sind die Adjuvantien im Impfstoff die es ausmachen, sogenannte Hilfsstoffe, die eine Verstärkung der Wirkung ausmachen sollen.

Das sind folgende Stoffe:

Quecksilberverbindung Thiromisal, Konservierung ( In Humanmedizin herausgenommen)

- sammelt sich rund um das Gewebe, an der Einstichstelle an, kann dort
schlecht abgebaut werden
- Ansammlung im Gehirn

Aluminiumhydroxid damit das Immunsystem gepuscht wird, ein Wirkungsverstärker

- sammelt sich rund um das Gewebe an der Einstichstelle an, kann dort schlecht abgebaut werden.Durch die Ablagerung von Aluminiumsalzen am Muskel, kommt es zu Muskelschädigungen. Muskel-und Nervenerkrankungen können die Folge sein.
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Antibiotika aus der Produktion des jeweiligen Impfstoffes, um vor bakteriellen Infektionen zu schützen

Formaldehyd, damit die Erreger abgetötet werden

Eiweiße um bestimmte Viren zu züchten

Hört sich nach viel schlechten Sachen an, oder? Deswegen gibt es ab und an Nebenwirkungen , die oft erst später auftreten und nicht mit der Impfung in Zusammenhang gebracht werden!

Der Weltverband für Kleintierärzte WSAVA hat eine überarbeitete Richtlinie für Hundeimpfungen erstellt der in der eine Wichtige Aussage enthält: Für rund 98 Prozent der gegen Staupe-Hepatitis- Parvovirose (SHP) grundimmunisierte Hunde sollte ein jahrelanger Schutz bestehen, wenn nicht sogar ein lebenslanger Schutz. Regelmäßig aufgefrischte Impfungen erhöhen den Impfschutz nicht!
Hunde sollten so wenig Impfungen wie möglich erhalten, um die Gesundheit nicht unnötig zu belasten. Der Weltverband empfiehlt- " nicht öfter als" , was nicht bedeutet ein " Muss" aller 3 Jahre! Im Zweifelsfall ist eine Titeranalyse der Impfung vorzuziehen, die man bei jedem TA machen lassen kann.

Je mehr Impfstoffe zur gleichen Zeit in den Körper Deines Hundes injiziert werden, umso mehr hat der Hund zu tun, damit fertig zu werden.

Wenn ihr verreist, informiert Euch über die jeweilige Impfpflicht bei Grenzübertritt, wenn ihr in DE bleibt, habt Ihr keine Impfpflicht!